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Storytelling und Kommunikation

Geschichten, die ankommen.

Wir bauen Botschaften, Geschichten und Präsentationen vom Ziel her. So bleibt hängen, was du sagst, und das Publikum handelt danach.

Sieben Schritte vom Ziel zum Appell.

  1. Ziel zuerst

    Wir formulieren die letzten Sätze vor dem ersten Satz. Wir legen fest, was sich nach dem Auftritt ändern soll.

  2. Publikum klären

    Wir prüfen Vorwissen, Gemeinsamkeiten und mögliche Kritik. Wir unterscheiden, wer Zahlen will und wer Bilder braucht.

  3. Mit dem Warum beginnen

    Wir starten bei der Motivation, dann folgt der Weg, zuletzt das Angebot. Das Warum entsteht aus zwei Fragen: wovon weg, wohin.

  4. Kernaussage schärfen

    Alles muss sich in ein bis drei Sätzen zusammenfassen lassen. Gelingt das nicht, ist die Botschaft noch nicht fertig.

  5. Neugier wecken

    Der Einstieg holt die Aufmerksamkeit, etwa mit einer Frage, deren Antwort erst später kommt. Eine offene Schleife hält die Spannung.

  6. Die Geschichte erzählen

    Eine Figur, eine Lage, ein Konflikt mit Hürden, Hilfe, ein besseres Ende. Wichtige Zahlen übersetzen wir in Alltagsbilder.

  7. Mit Appell enden

    Der Schluss sagt klar, was die Zuhörer jetzt tun sollen. Wir prüfen, ob Anfang und Mitte zu diesem Ende passen.

Eine Nachricht, vier Seiten.

Jede Botschaft deiner Marke prüfen wir auf allen vier Seiten, bevor sie rausgeht. Der Empfänger kann jede davon hören, nicht nur die gemeinte.

Jede Nachricht hat vier Seiten.

  1. Sachinhalt

    Die reine Information im Satz.

  2. Selbstkundgabe

    Was der Sender über sich selbst preisgibt.

  3. Beziehung

    Was der Satz über das Verhältnis der beiden sagt.

  4. Appell

    Was der Sender sich wünscht, dass der andere tut.

Woraus eine gute Botschaft besteht.

  • 01

    Vier-Seiten-Modell

    Jede Nachricht trägt Sache, Beziehung, Appell und Selbstkundgabe. Der Sender setzt vier Signale, der Empfänger hört oft nur eines.

  • 02

    Eisbergmodell

    Sichtbar ist nur die Spitze, Haltung und Werte liegen darunter. Passen Wort und Körper nicht zusammen, glaubt das Publikum dem Körper.

  • 03

    Golden Circle

    Erst das Warum, dann das Wie, dann das Was. Das Warum erzeugt mehr Zugkraft als die Sachebene.

  • 04

    Story-Muster

    Figur, Ausgangslage, Konflikt, Hilfe, Lösung. Auf der Startseite heißen die Stationen Ausgangslage, Konflikt, Wendepunkt, Auflösung und Wirkung.

  • 05

    Bildhafte Sprache

    Zahlen, Daten und Fakten knüpfen wir an Bekanntes aus dem Alltag. Das Gehirn speichert Bilder besser als nackte Werte.

  • 06

    Offene Schleifen

    Eine Geschichte wird bewusst an einer Stelle unterbrochen. Das Publikum will den Rest hören. Emotionale Schleifen wirken stärker als fachliche.

Was du bekommst.

  • Eine Pitch-Deck-Struktur nach Warum, Weg und Angebot, die mit einer klaren Bitte endet.
  • Eine Keynote-Dramaturgie: Einstieg mit Neugier, Geschichte im Mittelteil, Spannung vor dem Schluss, Appell am Ende.
  • Eine Kernbotschaft in ein bis drei Sätzen, geprüft auf alle vier Seiten einer Nachricht.
  • Website-Texte, die wir nach derselben Methode aufbauen: Ausgangslage, Konflikt und Lösung für deine Zielgruppe.
  • Datengeschichten, in denen wichtige Zahlen zu Alltagsbildern werden und im Kopf bleiben.
  • Einen Gesprächsleitfaden für Verhandlung und Einwände mit Ziel, Spielraum und Fragen.

Woran es meistens scheitert.

  1. 01

    Die Präsentation berichtet nur, statt etwas zu verändern.

  2. 02

    Der Auftritt beginnt mit dem Angebot und verschenkt die Kraft des Warum.

  3. 03

    Zahlen stehen ohne Bild da und rauschen vorbei.

  4. 04

    Die Geschichte hat keine Hürde, deshalb fehlt die Spannung.

  5. 05

    Nur die Sachebene wird bedient, obwohl Beziehung, Appell und Selbstkundgabe immer mitwirken.

Deine Checkliste.

Damit kannst du selbst prüfen, wo du stehst. Jeder offene Punkt ist ein guter Anfang für unser Gespräch.

  • Das Ziel steht in ein bis zwei Sätzen, bevor der Einstieg geschrieben ist.
  • Publikum, Vorwissen und mögliche Kritik sind geklärt.
  • Die Kernaussage passt in höchstens drei Sätze.
  • Das Warum steht vor dem Was.
  • Der Einstieg weckt Neugier, und die offene Frage wird später aufgelöst.
  • Die Geschichte hat Figur, Ausgangslage, Konflikt, Hilfe und Lösung.
  • Wichtige Zahlen sind in Alltagsbilder übersetzt.
  • Der Schluss enthält einen klaren Appell, und Anfang, Mitte und Ende passen zusammen.

Häufige Fragen.

Warum beginnt ihr mit dem Schluss?

Jede Präsentation hat ein Ziel, nämlich eine Handlung beim Publikum. Wer das Ende zuerst festlegt, richtet Einstieg und Mitte darauf aus.

Passen Geschichten zu ernsten Geschäftsthemen?

Ja. Im Business werden sie selten genutzt, helfen aber, Fakten zu behalten. Eine erlebte Geschichte trägt dich außerdem durch den roten Faden.

Wie geht ihr mit vielen Zahlen um?

Wir nehmen nur die nötigsten. Jede wichtige Zahl bekommt einen Vergleich aus dem Alltag, je ungewöhnlicher, desto besser merkbar.

Muss die Botschaft zu mir passen?

Ja. Die Person ist der Kern des Auftritts. Wer sagt, was ihm wichtig ist, überzeugt auch mit kleinen Versprechern.

Wie geht ihr mit gemischtem Publikum um?

Wir mischen die Elemente. Zahlenorientierte Zuhörer bekommen klare Werte, bildorientierte Geschichten und Vergleiche.

Was passiert bei Einwänden?

Ein konkreter Einwand zeigt Interesse und wird beantwortet. Bei pauschaler Ablehnung fragen wir nach, bis der echte Einwand sichtbar wird.

Lass uns über dein Vorhaben sprechen.

Das Erstgespräch kostet nichts und dauert eine halbe Stunde.