wie ein großartiger markenname entsteht – und warum er entscheidend ist
- By: Steffen Herr
- 6. Januar 2026
- Comments off
- branding, business, marketing
ein guter markenname ist mehr als ein wort. er ist ein strategisches werkzeug, ein emotionaler anker und oft der erste eindruck, den menschen von deiner marke bekommen. in zeiten von informationsflut und digitalem überangebot entscheidet ein name mit darüber, ob du hängen bleibst – oder untergehst.
manche der stärksten marken der welt heißen nike, lego, apple, google oder paypal. sie alle haben gemeinsam: sie sind kurz, maximal zwei silben lang, einfach auszusprechen – und weltweit wiedererkennbar. das ist kein zufall. je einfacher ein name über die lippen geht, desto größer die chance, dass er erinnert, geteilt und gegoogelt wird. wenn ein name nicht in einem atemzug ausgesprochen werden kann, bleibt er selten im kopf.
daher setzen immer mehr unternehmen auf kürze und klarheit. federal express wurde zu fedex, dunkin’ donuts zu dunkin’, the walt disney company zu disney. abkürzungen und vereinfachungen machen marken sprachlich zugänglicher – und markanter.
was einen starken markennamen ausmacht
ein überzeugender markenname erfüllt mehrere kriterien gleichzeitig: er ist kurz (idealerweise zwei bis drei silben), leicht auszusprechen, einprägsam, einzigartig und passt zur marke sowie zur kategorie. ob produkt, dienstleistung oder unternehmensmarke – der name sollte die essenz deiner marke widerspiegeln, ohne erklärung funktionieren und sich sowohl visuell als auch auditiv durchsetzen.
für die digitale sichtbarkeit spielt auch seo eine rolle. ein name, der als domain noch verfügbar ist, in suchmaschinen nicht mit irrelevanten trefferseiten konkurriert und in sozialen medien präsent sein kann, hat klare vorteile.
der naming-prozess bei herrlichagency
bei herrlichagency ist naming kein zufallsprodukt, sondern teil einer strategischen markenentwicklung. im rahmen unserer brand-strategy-phase entwickeln wir drei moodboards, die jeweils eine spezifische visuelle welt, emotionale tonlage und markenpersönlichkeit abbilden. auf dieser basis entstehen drei passende namensvorschläge, die genau zum charakter jedes moodboards passen.
so schaffen wir raum für bewusstes entscheiden: welcher name bringt die idee der marke am stärksten auf den punkt? welcher klingt, fühlt und wirkt wie die zukunft der marke?
ein gutes beispiel: für eine junge snackmarke der gen z zielgruppe entwickelten wir den namen chompa. der name ist kurz, frech, auffällig – und klingt wie ein biss. chomp chomp. sofort entsteht ein bild im kopf, ein gefühl im körper. genau das ist das ziel von naming: sprachliche impulse mit markenwirkung.
worauf du achten solltest
wer einen markennamen entwickelt, sollte auf diese punkte achten:
- kürze und rhythmus: zwei bis drei silben sind optimal
- aussprechbarkeit: einfach, international verständlich
- einzigartigkeit: kein verwechselbares oder generisches wort
- emotionale resonanz: der name soll etwas auslösen
- strategische passung: zur marke, zur branche, zur zielgruppe
- domain- und markenrecht: frühzeitig prüfen
naming ist kein detail – es ist entscheidungskraft
ein markenname ist oft das erste, was menschen von deiner idee wahrnehmen. er prägt die wahrnehmung, die markenführung und sogar die produktentwicklung. bei herrlichagency glauben wir: ein name sollte nicht nur gefallen – er sollte führen.